Weltverschwörungsbörsenregel

Pfin macht mich, als ich ihm von der Weltverschwörung der Steakhäuser erzähle, darauf aufmerksam, das in diese Verschwörung offenbar auch viele der Internetstartups der ersten Stunde verwickelt waren, z.B. Valadeo, Alano, Mangomotion, Analphabetho... ach nee.

In jedem Falle ist auch klar, warum die meisten dieser Startups Pleite gehen mussten. Wer alle Gipsy Kings Platten kaufen muss, aber das Geld nicht durch Verkauf von schlecht gegartem Fleisch wieder reinholen kann ist natürlich schnell am Arsch.

So gesehen kann man hier eine goldene Börsenregel ableiten: Wenn eine Firma ein A und ein O im Namen hat, und A zuerst kommt, und die Firma kein schlecht gegartes Fleisch verkauft, dann Finger weg.

Bekannt aber dennoch.... lustig?

Date: Donnerstag, 23. August 2001 22:13 Uhr
From: Kai Fyyyyyyyt kai@yyyyyy.de
Der Hintergrund zu folgendem Text:
Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen,
Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie als achtsame Christin, dass Homosexualität unter
keinen Umständen befürwortet werden kann, da sie nach Leviticus 18:22 ein Gräuel wäre.
Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet
verbreitet wurde.
********************
Liebe Dr. Laura
vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes
näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen
mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen
homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3,
Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt.
Ende der Debatte.
Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen
Gesetze und wie sie zu befolgen sind:
a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn
einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten,
der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7
erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer
menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist: Wie kann ich das wissen?
Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche,
wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf
Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich
keine Kanadier besitzen?
e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest,
dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig
zu töten?
f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer,
ein Gräuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität.
Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn
meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben, daß ich Lesebrillen trage.
Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden,
inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird.
Wie sollen sie sterben?
i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich
unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene
Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider,
die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert
außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette
Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie
in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht,
die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)
Ich weiß, daß Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich
auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können.
Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, daß Gottes Wort ewig und
unabänderlich ist.
Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
Jake
(Als ich mir das zwei Monate später noch mal durchlese, wird mir klar, das fundamentalistische
Christen solche Leute wie die Taliban locker in den Schatten stellen würden)

Also doch!

Bin in Frankreich und in Montpellier gehe ich durch ein „Polygone“ genanntes Einkaufszentrum, als mir in einer der Einganstüren ein Streifen Klebeband auffällt, der über Fußboden, Wände und Decke geklebt ist, so daß er einen Ring ergibt.

Hm.

Hm.

Ich gehe sicherheitshalber drei mal durch, schleife meine Freundin auch drei mal durch, packe sie sofort ins Auto und wir fahren auf dem Weg nach Hause mal in so einen Feldweg rein, um äh... ein kleine Pause einzulegen.

Dabei fällt mir auf, das sie noch ihre Amalgan-Blombe hat.

(Wer diesen Post nicht versteht, liest erst den vom 02.05.2001)

Fiktion

Stehe mit Ringodingo am Fusse des Roc de Tras Castel.
Falls einer den nicht kennen sollte: kleiner Berg, auf der einen Seite senkrecht 300 Meter
direkt nach unten verlaufend, auf der Rückseite kann man hochspazieren.
Er sagt: "Und, was machste wenn du mit dem Geländewagen, sagen wir mal hier…"
er zeigt vor uns in den Hang, "…stehen würdest?"
Ich: "Hm. Aussteigen, vorsichtig da runterklettern und dann einen Hubschrauber
organisieren, der zwei Tonnen heben kann?"

Schon Wieder

Ich treffe meine Schwester, wie sie sich von einem Bekannten ein Autoradio einbauen lässt. Irgendjemand hat dabei allerlei Kabel des Radios durchgeschnitten. Sie behauptet, das Radio sei nicht geklaut und hält als Beweis die Anleitung hoch.

Ja ja, kenne ich schon.

Dada

In Frankreich an der Barrage. Der Siemenstechniker, jedes Jahr hier, weil er in einem der Dörfer ein Haus gekauft hat, schwimmt durch den kleinen Stausee und unterhält sich mit seiner Frau während des Schwimmens über sein alljährliches Lieblingsthema, nämlich das alles immer überlaufener würde und man da und da früher ganz allein war und man jetzt da und da nicht mal mehr schwimmen könne. Wahlweise gibt es dabei mehr Touristen oder mehr Algen im Wasser oder mehr Autos oder mehr Zaun, das variiert. Er sagt das immer in einem Unterton, als müsse man das alles irgendwie verbieten.
Der Techniker und seine Frau sind sehr deutsche Schwimmer, sie schwimmen um ein Pensum zu absolvieren, und ziehen gewissenhaft und in sorgfältigem Brustschwimmenstil Bahn um Bahn, bis das Soll zur Erhaltung der Arbeitskraft und Gesundheit erfüllt ist. Die Pariser Großfamilie sowie die diversen Kinder sind da natürlich irgendwie im Weg.
Später dann beobachtet der Siemenstechniker eine andere sofort als deutsch erkennbare Touristin, die gerade dabei ist, die örtliche Beerenwelt zu dezimieren. Leider kann sie Brombeeren einwandfrei erkennen, es gibt an der Barrage nämlich auch ein paar 1a giftige Teile.
Unser Ingenieur, der übrigens trotz Haus immer im Campingbus anreist (Man weiß ja nie!) berichtet ihr über den Fluss hinweg, das auf der anderen Straßenseite ebenfalls Brombeeren wachsen würden, es dort aber zu stachelig sei, um sie zu ernten ("stachelige Angelegenheit"), worauf sich die deutsche Touristin, im Bikini erkennbar nicht stachelfest, für diesen dollen Tipp bedankt.

Im weiteren Verlauf entspinnt sich nun folgendes Gespräch, da über eine Entfernung von 10 Metern über ein kleines Flüsschen stattfindend in tragender Lautstärke geführt:
Siemensmann: "Ich koche die Brombeeren immer ein, mit diesem Frommage Blanc, lecker"
Touristentrulla: "Einkochen mit Frommage Blanc?"
Siemensmann: "Nein ohne Frommage, nur die Beeren, so wie... wie nennt man das? Kaltschale... Rote Grütze, so ähnlich. Wo wohnen sie denn? Da und da?
Touristentrulla: "Nein, wir wohnen in ...... und zwar da und da, da haben wir so eine kleine Terrasse. Wir essen da immerzu Abend auf der Terrasse, ist so eine kleine Terasse nur, so eine kleine, es reicht gerade zum Abendessen die kleine Terrasse."
Meine Schwester und meine Freundin, die ob der Lautstärke zwangsbeaufschlagt mit dem Gesprächsinhalt, fangen an sich anzusehen, als dürften sie an einer besonderen zur Schaustellung von Doofheit teilnehmen. Sie beschließen, ab jetzt mitzuzählen, wie oft die Frau noch "kleine Terrasse" sagen wird.
Die Touristentrulla weiter: Aber auf diese kleine Terrasse scheint nachmittaggs immer die Sonne, da wird es doch sehr warm so in der Sonne, da werden wir wohl mal einen Sonnenschirm kaufen, vielleicht nächstes Jahr.
Jetzt mischt sich die ca. 7-jährige Tochter der Touristentrulla ein und brüllt mit quickender Stimme: "Weil auf unserer Terasse wird es immer so heiß am Nachmittag, die Sonne scheint!"
Ab da kriege ich irgendwie einen kleinen Blackout und bekomme für ein paar Minuten nichts mehr mit, als ich wieder zu mir komme, hat das Thema gewechselt.
Siemensmann: "Gibt es in der Pizzeria auch andere Gerichte?"
Touristentrulla: "Nein, ehem, doch, das weiss ich nicht, ich glaube es gibt auch andere Gerichte, aber die sind nicht zu empfehlen. Wir waren nur einmal da, und haben Pizza gegessen, aber Bekannte von uns kennen jemand, der mal da war und was gegessen hat, und da ist denen so schlecht geworden, dass sie nach einer Stunde gehen mussten so schlecht geworden ist denen!"
Und da ist uns so schlecht geworden, dass wir noch in der selben Sekunde gehen mussten so schlecht geworden ist uns.




Meine Schwester hat in der Gegend übrigens wesentlich später ein Restaurant eröffnet, das Les Lauriers heisst.
Und da fahrt ihr alle jetzt bitte sofort hin und haut euch den Pansen voll.

FTR

Habe gerade ein Buch gefunden, geschrieben von Horst Ehmke (Immerhin mal Bundesminister gewesen), einen Krimi. Der Bundeskanzler kommt persönlich vor. Ich frage mich, ob das unter die Präsidentenregel meines Vaters fällt.
(Wir erinnern uns: Wenn in einem Krim oder Thriller der amerikanische Präsident in Persona vorkommt, ist das Buch Kacke)
Mein Vater wohnt in Frankreich, wo ich aber auch gerade bin, daher kann ich ihn fragen. Er versichert mir, daß das natürlich unter die Regel falle, allerdings nur in abgeschwächter Form.
Das kann ich in sofern bestätigen, als das das Buch nur abgeschwächt scheiße ist, ich habe es immerhin bis zu Ende gelesen und es nicht mal bereut. Ein Sjöwahl/Walhöö ist es natürlich nicht.

 
 

Hüüülfäää

Lese gerade, das nur 20,2 % aller Frauen in einer Partnerschaft wert auf aufregenden Sex legen. (Zumindest laut der Studie "Partnerschaft und Sexualität", Bern,1999)
Ach du Kacke.
Wenn bitte die anderen 80% versuchen wollen sich mir gegenüber kenntlich zu machen? Zum Beispiel einen Sticker an die Bluse, auf dem steht: "Kuschelsex forever" oder so?