Das gibt es doch garnicht!

Scheisse, ich glaube ich brauche einen Nasenhaarrasierer!

Nazis in Deutschland

Gestern wurde ja in Triebel (Dorf in Sachsen, klar.) eine Zirkusfamilie von ca. 30 Neonazis angegriffen, mit Klappmessern und Knüppeln bedroht und verfolgt, das Zirkuszelt zerstört und die Fahrzeuge beschädigt, unter anderem mit Steinen Autoscheiben eingeschlagen.

Die Angreifer hatten dem Vernehmen nach dieses Vorhaben sogar vorher angekündigt.

Sofort ist die Polizei eingeschritten und hat hart durchgegriffen:

Erstmal hat die Polizei gewartet, ob die Nazis auch Wort halten und dann schon direkt nach der Tat sich ein paar Namen der Angreifer notiert.
Angeblich hat die Polizei die Zettel mit den Namen sogar erstmal nicht weggeworfen!

Der Pressesprecher der Polizei erklärte im MDR auch noch: Über Waffen habe die Polizei keine Erkenntnisse. Es lägen ihm auch keine Hinweise vor, dass es sich um rechtsradikale Täter handeln könnte. "Derartige Angaben fehlen im Bericht" soll er wörtlich gesagt haben.
Ah ja.

Heute hat die Polizei dann die Zettel noch mal rausgekramt und dann auch einen der ca. 30 Angreifer verhaftet.

Wenn das in Tempo weitergeht, dann weiss der Polizeisprecher nächste Woche schon, was Waffen sind und bis Weihnachten überlegt er sich dann, ob Messer, Baseballschläger und Steine unter Umständen dazugehören.

Und nächstes Jahr um diese Zeit erklärt ihm einer, was Rechtsradikale sind und wie man sie erkennt.

Nazis in England

Die englische Presse endlich wieder in (fast) Hochform!

Wie heute bekannt wurde, haben einige Müllbetriebe in Grossbritannien heimlich RFID Chips in den Mülltonnen angebracht. Weil die RFID-Wanzen von einem Deutschen Hersteller stammen, schrieb Zeitung "Mail on Sunday" im bewährter "The SUN" Stil: Deutsche verwanzen unsere Mülltonnen".

Hm. Ich finde das noch nicht scharf genug. Vor allem fehlt das Wort "Nazi" (wir erinnern uns an "The SUNs" Schlagzeile zur Pabstwahl)

Wie wärs mit "Nazis verwanzen unserer Mülltonnen." oder : "Nazimüll in England!" oder noch besser: "Krauts vernazit Müll mit Gestapo Methoden!"

Auch das letzlich viel zu kurz gedacht: Bestimmt ist doch irgendein Bauteil dieser 50.000 Videokameras, die es alleine in London an jeder Strassenecke gibt, in Deutschland gefertigt; eine Schraube sagen wir mal.

Da haben wirs: Die Nazis kontrollieren heimlich England.

Fahrradcellopullovercomputer auch bekannt als Sofa-Klavier

Bild 1

Ob ich weitere "ähnliche" Artikel sehen will? Ach, lieber nicht.

Verschlusssache

Die Franzosen sind ja Vorreiter in Sachen überflüssiger Verpackung. Während im Rest Europas oder gar der Welt versucht wird, weniger Müll zu produzieren, erfinden die Franzosen die Einzelverpackung von Schinkenscheiben innnerhalb der fertig abgepackten Aufschnittblisterpackung. (Kein Witz)

Richtig schlimm aber sind die Getränketüten. Früher gab's ja diese Tetrapacks in denen z.b. Milch verpackt wurde. Da hat man einfach eine Ecke hochgebogen, abgeschnitten und fertig. Bestenfalls gabs dann noch die Frage, ob man beide Ecken abschneidet, damit Luft nachströmen kann (habe ich nie gemacht).

Vor ca. 3 Jahren beobachtete ich in Frankreich erstmals diese angeblich wiederverschließbaren Plastikverschlüsse. Da dachte ich noch: diese Spinner! Aber Frankreich ist nur der VORREITER für einen Gegentrend: keine 10 Monate später kamen diese SCHEISSDINGER bei uns auch auf. Seit dem vergeht kein Tag ohne kleckern oder Krämpfe beim Aufmachen. Vielen, vielen Dank!

Soweit so schlecht.

Dieses Jahr in Frankreich nun darf ich feststellen, das im Verhunzen von Getränkepackungen noch keine Ende in Sicht ist. Nun ist unter diesem Plastikdeckel nicht etwa wie bisher diese schwer abziehbare Folie, die dann ein Loch frei gibt oder nicht, sondern ein WEITERER VERSCHLUSS! Den muss man je nach Modell reindrücken oder hochreissen. Bald isset soweit, das ich zum Aufmachen einer Milchtüte die Gebrauchsanleitung lesen muss.

Ergebnis der neuen Doppelverschlüsse ist, dass der Flüssigkeitsstrahl noch unberechenbarer neben die Tasse geht, und es hinterher noch mehr tropft.
Mal abgesehen davon, das die Verpackung langsam signifikante Mengen Plastik enthält, das - wir erinnern uns - aus dem im Überfluss vorhandenen und billigen Erdöl hergestellt wird. Irgendwie macht mich das glauben, jemand muss aus einem unbekannten Grunde dringend Erdöl vernichten. Darf ich anregen, die fraglichen Mengen Erdöl gleich irgendwo hinzukippen oder zu verbrennen, anstatt sie zuerst als Ausgiessverhinderer an Milchtüten zu schrauben, wo sie zuerst noch den Verbraucher ärgern, bevor sie verbrannt werden?
Wäre auch billiger.

So. Jetzt werden wir erstmal warten, bis dieser Scheiss hier auch erhältlich ist und dann kommt als nächste Runde der ausziehbare eingebaute Trichter . Wenn wir uns nur ein bischen Mühe geben, können wir in 3-4 Jahren 500 Gramm Erdöl an jeder Milchtüte haben, die dann jeweils nur noch mit Diplom aufmachbar ist und wegen der Kleckergefahr beim Ausgiessen nur in Badezimmern mit Bodenabfluss verwendet werden kann...

(Nachtrag: Inzwischen ist ein Jahr vergangen und nun sind auch bei uns die lustigen Doppelverschlüsse usus. Namentlich die Variante, wo man nach Aufschrauben des ersten Deckels eine kleine Plastikschlaufe endeckt, mit der man den zweiten Verschluss aufreissen muss. Oft reisst die Lasch auch und dann greift man zur Schere und schneidet wie früher eine Ecke ab. Das simple Aufmachen einer Milchtüte dauert im Mittel nun länger als vor 4 Jahren.)