Männerbrot

Das hat mir meine holde Maid heute mit auf Arbeit gegeben:

Bildschirmfoto 2016-09-12 um 13.32.21

Jawoll!


Zusammenhanglos

Falls es jemand interessiert:

Das Auto aus dem Film "Beyond the black Rainbow" ist eine Lotus Esprit S2 oder S3. (Bekannt unter anderem aus dem Bond Film "Der Spion, der mich liebte" ). Da der Wagen nie im Ganzen zu sehen ist, geht das aus dem Film eigentlich kaum hervor, ich hab mir mal die Mühe gemacht genau hinzusehen und mit durch passende Sportwagenfotos zu fräsen.

Wo wir gerade dabei sind: "Beyond the black Rainbow" unbedingt mal ansehen. Am Besten wenn man total müde ist aber irgendwie nicht einschlafen kann. Der Film ist super langsam und die Story ist wirr und unausgegoren, aber darum gehts nicht. Schon die Musik alleine ist es wert: Sinoia Caves - Beyond the Black Rainbow OST.





Schuhe = Dirndl

Das Suchmaschinen auf Anfragen bewusst ungenau antworten und auch ähnliche Dinge zeigen, mag hilfreich sein, immerhin vertippt man sich auch mal oder weiss nicht genau wie etwas heisst. Störend höchstens, dass diese Ergebnisse inzwischen oft ungefragt angezeigt werden. Auch die von mir favorisierte Suchmaschine DuckDuckGo ist notorisch ungenau, was besonders nerft, wenn es zur eigentlichen Suchanfrage keine Ergebnisse gibt: Trotzdem wird einem allerlei Müll präsentiert, und man braucht regelmässig ne Minute oder so um zu realisieren: Nichts davon ist ein Suchergebnis zur tatsächlichen Anfrage.

Dummerweise hat sich das aber auch bei Amazon, eBay und ähnlich eingebürgert. Klar, die haben ein handfestes Interesse, jeder Verkauf zählt. Wenn ich aber wissen will, ob Amazon z.b. eine bestimmtes Gerät im Programm hat, dann wäre ein negatives Suchergebnis wesentlich hilfreicher als eine Liste von 32 Sachen die ähnlich sind oder nur ähnlich heissen.



Den Vogel schiessen dabei regelmässig Suchen bei eBay ab. Ich suche z.b. ständig nach Schuhen der Marke New Rock Grösse 45. Wer jetzt einfach "new rock schuhe 45" eingibt, hat mal richtig Trauer. Da kommen auch Schallplatten (wegen Rock" und "45"), Stiefel, Röcke, alles was mit Rock'n'Roll zu tun hat und allerlei Kram mehr. Inzwischen sieht meine Suche so aus:

new rock schuhe 45 -(Stiefel, rock'n'roll, schallplatten, puma, cd, damen, hunde, buch, slipper, sneaker, sneakers)

(Wie vielleicht nicht jedem bekannt, kann man bei eBay Begriffe ausschließen, indem man ein Minuszeichen davor macht. Wenn man mehrere Begriffe ausschliessen will kann man die in Klammern setzen und dann ein Minuszeichen vor die Klammer setzen) Es ist ganz gut zu erkennen, was mir schon alles angezeigt wurde, aber mit den von mir gesuchten Schuhen nichts zu tun hat. Zum Teil sind das auch vermeintlich clevere Nutzer schuld, die z.b. ihre Stiefel mit Textebeschreibungen wir "schöne Stiefel, keine Schuhe" anpreisen. Das machen die extra, um genau auch Treffer bei Suchen nach Schuhen zu landen. Besonders beliebt ist die Masche bei NoName Produkten, die gerne mal mit Texten wie "Fahrrad, keine Bergamont, Cannondale, Stevens" angepriesen werden.
Manch superschlaue Anbieter fügen sogar am Ende ihres Angebotes ein paar Zeilen mit wahllosen Substantiven ein, um damit mehr Treffer zu erhalten.

Heute habe ich auf meine obige Suchanfrage einen Treffer präsentiert bekommen, in dem ein Dirndl (!) angeboten wird.

Mal sehen:

"Schuhe" kommt vor, da der Anbieter verkündet, demnächst auch Schuhe versteigern zu wollen, Vielen vielen Dank.
"Rock" kommt auch vor, klar.
"New" kommt auch vor, weil die Anbieter den Text noch mal in Englisch verfasst haben und das Dirndl fast neu ist.
"45" kommt auch vor, da die Bluse aus "45 % Polyester" besteht.

Na gut. Kann man eBay keinen Vorwurf machen.

Handtuchkrieg

Gerade einen Clip gesehen, in dem allerlei moppelige Menschen früh morgens um 8 Uhr an einem Pool lang laufen. Warum?

Irgendwann schnalle ich, dass das wohl Aufnahmen aus einer Hotelanlage in Mallorca sind, wie sich Leute Liegen am Swimmingpool reservieren. Die stehen also tatsächlich im Urlaub um 7:30 Uhr auf, und werfen dann um 8 Uhr WIRKLICH ein Handtuch auf eine Liege um die zu "reservieren".
Danach gehen sie Frühstücken.

Ich dachte bisher immer, das sei ein Witz.


Wenn ich mal Langeweile habe, fahr ich da hin und nehme jeden Morgen um 9:30 Uhr alle Handtücher weg. Das wäre bestimmt sehr lustig.

Obwohl … dann müsste ich ja im Urlaub um 9 aufstehen. Das wäre es mir dann doch wieder nicht wert.




Hochmodern

Auch die Sparkasse leistet sich – richtigerweise – ein CERT (Computer Emergency Response Team). Von dem haben wir heute eine Abuse Meldung bekommen.


PER FAX!


(Wirklich!)


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Ach ja.


In die Zukunft gerichtet

"Hätte, hätte , hätte! – das ist doch unwichtig, wir wollen doch in die Zukunft gerichtet denken!"

Einer dieser beliebten Phrasen, die ich immer wieder von Managern und deren Nachplapperern entgegen nehmen darf. Im positiven Falle bedeutet sie: "Es ist doch egal
wessen Fehler das war, lass uns das jetzt fixen und gut ist". Dann ist sie voll berechtigt und gut.

Leider wird sie aber auch oft verwendet um zu verdecken, dass man seine Hausaufgaben nicht machen will. Nämlich rauszufinden
warum etwas schief gelaufen ist. Nur in die Zukunft gerichtetes Denken bewirkt, dass man aus der Vergangenheit nicht mehr lernen kann. Erfahrungen zu sammeln, mal zu klären, was genau passiert ist und daraus Schlüsse zu ziehen ist eine der wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt. Immer "nur" in die Zukunft denken heisst Gefahr zu laufen den selben Fehler wieder zu machen. Nur wer die Vergangenheit analysiert kann besser werden.

Also verschont mich bitte!


Und wo wir gerade dabei sind: "Silodenken" ist auch so eine Phrase, die inzwischen nutzlos geworden ist.



Eine Zugfahrt die ist … lustig

Die Tür des Abteils (ja, es gibt auch in ICEs noch Abteile und ich nutze die gerne) hält nicht mehr. Sie geht immer auf, wenn der Zug auch nur leicht beschleunigt. Das nerft. Auflassen geht auch nicht, denn dann knallt die Tür zu wenn der Zug langsamer wird.

Keine Problem, dem Inschnör ist nix zu schör. Ich falte den im Abteil rumliegenden Fahrpläne, klemme das in den Spalt zwischen Tür und Abteilwand, fertig. Tür hält.

Der Schaffner kommt, reisst die Tür auf , "Die Fahrscheine bitte!", meine provisorischer Papierstopper fällt runter. Als der Mann weg ist stehe ich auf und mach ihn wieder rein.

Ein anderer Mann kommt und reisst die Tür auf: "Noch ein Wunsch aus dem Restaurant?" Eingeklemmtes Papier fällt runter, Tür schwingt wieder frei hin und her.
Nein danke, nicht aus dem Restaurant.
Als der Mann weg ist stehe ich auf und mache das Papier wieder wieder rein.

Zehn Minuten später nach dem nächsten Bahnhof, Schaffner reisst die Tür auf: "Noch jemand zugestiegen?"
Nein.
Aufstehen, Papier wieder rein.

Fünf Minuten später: "Jetzt vielleicht ein Wunsch aus dem Restaurant?"
Nein. Ich erkläre dem Mann das Problem mit der Tür. Er versteht und verspricht, nächstes mal durch die Glastür zu fragen.
Ich bedanke mich, stehe wieder auf und mach das Papier wieder rein.

Zehn Minuten später: Tür auf: "Guten Tag, wollen Sie vielleicht was lesen?" Jemand hält mir Zeitungen hin.
NnngrrNein. Danke.
Aufstehen, Papier wieder rein.


Weil die Schnellfahrstrecke wegen Bauarbeiten gesperrt ist, fahren wir über die "Altbaustrecke". Dass dauert länger, daher bietet die Bahn als Kompensation kleine Büchlein an, hier Stefan Zweigs Schachnovelle. Tür auf: "Guten Tag möchten sie vielleicht eine kleines Büchlein?"
HrrrsNnnn-Nn-Grrnn…Nein, danke, wirklich nicht."
Wieder aufstehen, Papier erneut festklemmen.

Ein Viertelstunde später: "Vielleicht doch einen Wunsch aus dem Boardr … oh Entschuldigung, ich habe das mit der Tür vergessen!"
"ABER DAS MACHT DOCH NICHTS"


Einmal mach ich das Papier noch fest!


Aber WEHE es gibt jetzt "Personalwechsel" oder "Frische Brezel gefällig?"